20.6.2012

Albert Ayler - Ghosts

Es sind zwar nur ein paar kurze Schritte, bevor das Thema komplett zerfasert ist, und von einer „echten” freien Improvisation abgelöst wird – aber es gibt sie: ein kurzes Besinnen auf das, wo man herkommt, bevor es ganz woanders weitergeht.

Auch der Rückbezug zum Thema kommt nicht aus heiterem Himmel, sondern wird kurz vorbereitet – und Baß und Schlagzeug geben nicht auf, auch dann noch ihre einmal gewonnene Freiheit zu verteidigen.

Diese Musik mit „Freiheit” zu assoziieren hilft natürlich letztlich nicht weiter. Das ist allein mein persönlicher Kurzschluß. Trotzdem sehe ich hier eine Variante von „Free Jazz”, die mit den – letztlich an Musik uninteressierten – Performances eines Peter Brötzmann oder Han Bennik nichts zu tun hat.

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