3.1.2011

Buffy the Vampire Slayer

(Joss Whedon: Zettelkasten)

Was passiert, wenn ein vom eigenen Cool-Sein extrem überzeugter Teenager ein zartes, (natürlich) blondes Mädchen dazu überredet, ihm mitten in der Nacht an einen schaurigen, Angst auslösenden Ort zu folgen? Im Pilotfilm zu „Buffy” kommt das zu einem Abschluß, mit dem man zum Zeitpunkt seines Entstehens (vor fünfzehn Jahren; das ursprüngliche Konzept ist mehr als zwanzig Jahre alt) kaum gerechnet hätte.

Der Pilot ist nur eine knappe, fast schon in die Irre führende (weil übersimplifizierende) Einführung in das Buffyverse. Die Serie selbst hat sieben Staffeln, von denen die erste allenfalls etwas mehr als mittelmäßig ist, und die weitere Beschäftigung mit ihr nicht wirklich nahe legt. Danach findet sich aber ein Feuerwerk, vor dem alles andere, was bis heute je für das Fernsehen produziert wurde, reichlich blaß aussieht. Joss Whedon ist eine jener wenigen Begabungen im aktuellen Film/Fernsehen-Geschäft, die Standards setzen, an denen keiner vorbei kann, und an deren Maßstab alle anderen regelmäßig scheitern.

Whedon sagt, es sei ihm lieber, wenn 100 nach seinen Geschichten süchtig sind, als wenn 1000 sie nur mögen – ich gehöre fraglos ins Lager jener 100.

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