8.11.2009

Ein Murmelspiel

Exposé (Roman/Film/Computerspiel)

PK erwacht in einer beengten, kärglich mit Bettgestell und Klo ausgestatteten Zelle. Nachdem er im Halbdunkel den Raum abgetastet hat und feststellt, daß er eingesperrt ist, wird die Tür aufgestoßen, und zwei Wachen betreten den Raum. Sie stoßen ihn grob, und befehlen ihm, mitzukommen. PK taumelt, immer wieder von ihren Knüppeln weiter getrieben, durch einen langen Gang, bis man ihm zu stoppen befiehlt, eine Tür an der Seite öffnet, und ihn in den Raum dahinter stößt. Auch diese Zelle ist klein, klaustrophisch – nur daß hier kein Bett steht, sondern ein einsamer Stuhl, auf den man ihn fesselt. Die Wachen verlassen den Raum, und PK sitzt mit dem Rücken zur Tür, wartet. Nach einiger Zeit hört er Schritte im Gang, die Tür geht auf, eine Stimme sagt: „So sieht man sich wieder“. PK wendet den Kopf, kann aber niemanden sehen, bis er wieder Geräusche hört, und – stark nach hinten verdreht – jemanden am Rande seines Gesichtsfeld erkennt: ein kleiner, unscheinbarer Mann, mit ungepflegten langen Haaren, gekleidet in eine Jeansjacke über einem weißen T-Shirt, der sagt: „Wirst Du es mir diesmal erzählen?“ PK hat den Mann nie gesehen, und weiß nicht, was der hören will, schüttelt nur den Kopf. „Gut“, sagt der Mann, und lächelt. Seine Augen leuchten blau mit einem merkwürdigen Strahlen, und irgend etwas verändert sich mit seinem rechten Arm, den PK gerade noch erkennen kann. Etwas kommt auf ihn zu – es wird schwarz, und er erwacht.

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